Hier stellen wir wichtige aktuelle Informationen (zB. zur Corona Krise) für Sie bereit !                                                                        

  

Steuerliche Maßnahmen für Gastronomie- und Hotelbetriebe beschlossen

Die Bundesregierung beschloss die am 02.02.2021 die Verlängerung der befristete Mehrwertsteuerabsenkung auf Speisen in der Gastronomie. Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen bis zum 31. Dezember 2022.

Steuersätze im Überblick

Speisen

  • ab 01.07.2020 bis 31.12.2020: Senkung von 19 auf 5 Prozent
  • ab 01.01.2021 bis 31.12.2022: 7 Prozent

(Diese Regelung gilt auch bei der Verpflegung bei Veranstaltungen.)

Getränke

  • ab 01.07.2020 bis 31.12.2020: Senkung von 19 auf 16 Prozent
  • ab 01.01.2021: 19 Prozent

Übernachtung

  • ab 01.07.2020 bis 31.12.2020: Senkung von 7 auf 5 Prozent
  • ab 01.01.2021: 7 Prozent

Abgabe Speisen und Getränke zum Pauschalpreis

Bezüglich der Abgabe von Speisen und Getränken zum Pauschalpreis, z.B. das Frühstücksbuffet in der Hotellerie hat das BMF klargestellt:

 bei Pauschalpreisen für Verpflegung kann ein pauschaler Getränkeanteil von 30 Prozent zum Normalsatz (01.07.2020.bis 31.12.2020: 16 Prozent; ab dem 01.01.2021: 19 Prozent) am Gesamtfrühstückspreis berücksichtigt werden. 70 Prozent des Pauschalpreises können ermäßigt (01.07.2020 bis 31.12.2020: 5 Prozent; 01.01.2021 bis 31.12.2022: 7 Prozent) besteuert werden.

Gutscheine

Gutscheine, die ausgegeben und eingelöst werden, sind dahingehend zu unterscheiden, ob es sich um Einzweck- oder Mehrzweckgutscheine handelt. Für Einzweckgutscheine ist der Zeitpunkt der Ausgabe für den Steuersatz maßgeblich. Bei Mehrzweckgutscheinen kommt es hingegen darauf an, wann die Leistung ausgeführt wird, für welche der Gutschein eingelöst wird.

 

 

 

 

Kurzarbeit_Vorgehensweise.pdf
PDF-Dokument [68.3 KB]
Stundenzettel KUG.pdf
PDF-Dokument [30.5 KB]

 

Formulare für Kurzarbeit siehe oben

 

Auf  Beihilfen und Unterstützungen bis 1.500 EUR,  die in der Zeit vom 1.3.2020 bis zum 31.12.2020 auf Grund der Corona-Krise gezahlt werden, werden keine Steuern und Sozialabgaben erhoben.DVoraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Steuerfreiheit gilt für alle Arbeitnehmer, da nicht nach Berufen getrennt werden kann

 

Um den Unternehmen und Selbstständigen hier zu helfen, hat der GKV-Spitzenverband allen gesetzlichen Krankenkassen empfohlen, die  Stundung der Sozialversicherungsbeiträge vorübergehend zu erleichtern. Also den Unternehmen und Selbstständigen, die nachvollziehbar aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, zu ermöglichen, die Sozialversicherungsbeiträge vorübergehend später zu zahlen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Maßnahmen aus dem Hilfspaket zügig greifen, sodass die Erleichterung der Stundung auf die Monate März und April begrenzt werden soll. Eine Stundung der Beiträge zu den erleichterten Bedingungen ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn alle anderen Maßnahmen aus den verschiedenen Hilfspaketen und Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung ausgeschöpft sind.

Antrag Stundung SV-Beiträge
SV_Vorlage2.pdf
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Das Soforthilfe-Programm ist auf der Seite der IB Schleswig Holstein zu finden:        https://www.ib-sh.de/produkt/corona-soforthilfe-programm/

 

Direkte Zuschüsse aus dem Soforthilfeprogramm sind ab dem 2. April über eine Online-Antragserfassung mit upload des Antragsformulars zu beantragen. Zugleich werden Sparkassen und Privatbanken ab Mittwoch (1. April) in die Lage versetzt, Darlehen aus dem IB.SH Mittelstandssicherungs­fonds an die von der Krise besonders hart getroffenen Betriebe des Beherbergungsgewerbes und der Gastronomie in Schleswig-Holstein auszugeben. Dafür hatte die Landesregierung bereits vor zwei Wochen ein Hilfspaket mit einem Gesamtumfang von 500 Millionen geschnürt. 

 

unter: https://zoom.us/rec/share/wfY2JY3A6k5IE432xHyHWpNwR5m8X6a8hHIc_qEFn0gTFxIhiS3pDHInQ_zcQGhZ steht das aufgezeichnete Webinar zur Förderung in der Coronakrise und die Beantwortung der gestellten Fragen in voller Länge zur Verfügung.

 

Bitte Prüfen Sie, ob die Voraussetzungen zur Beantragung des Zuschusses vorliegen:

Erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge des Coronavirus sind Voraussetzung für die Soforthilfe. Dies wird angenommen, wenn

  • sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr ergibt. Rechenbeispiel: Durchschnittlicher Umsatz Januar bis März 2019: EUR 10.000, aktueller Umsatz März 2020: EUR 5.000, oder
  • der Betrieb auf behördliche Anordnung wegen der Corona-Krise geschlossen wurde, oder
  • die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (= Finanzierungsengpass)

Wird geprüft, ob dem Antragsteller die Hilfe auch wirklich zugestanden hat und wenn nein, muss die Hilfe dann ggfls. zurückgezahlt werden?

Der Antragsteller versichert im Formular, dass er alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen und wahrheitsge­treu gemacht hat. Falsche Angaben, die zu einer unberechtigten Inanspruchnahme der Leistung führen, sind Subventionsbetrug. Die Leistung muss dann nicht nur zurückgeführt werden, es kann dann zu einer strafrechtlichen Verfolgung kommen. Der Antragsteller ist gehalten, den Zuschuss in seiner Steuererklärung für 2020 aufzunehmen. Da dem Antrag die Steuernummer bzw. die Steuer-ID beizufügen ist, hat das Finanzamt die Möglichkeit, die Plausibilität der Inanspruchnahme im Nachhinein zu überprüfen.

Der Zuschuss wird als sogenannte Billigkeitsleitung ausgezahlt. Auch im Falle einer Überkompensation (z.B. durch Versicherungsleistungen oder andere Fördermaßnahmen) muss die erhaltene Soforthilfe zurückgezahlt werden.

 

wie berechnet man die Anzahl der Beschäftigten
Anzahl_der_Beschäftigten_(Vollzeitäquiva[...]
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Beantragung 

Betroffene Unternehmen, die ein Programm des Corona-Schutzschilds in Anspruch nehmen möchten, können dies über ihre Hausbank beantragen. Neben der eigenen Bank können dies Geschäftsbanken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Direktbanken, Bausparkassen, Versicherungen oder Finanzvermittler sein. 

Wichtig: Die direkte Beantragung bei der KfW ist nicht möglich.

Ein Antrag läuft in vier Schritten:

  1. Finanzierungspartner finden
    Kontakt mit der Hausbank aufnehmen und Termin vereinbaren.
  2. Kredit beantragen
    Die Hausbank stellt für das Unternehmen den Kreditantrag bei der KfW.
  3. Kreditantrag wird geprüft
    Die KfW prüft alle Unterlagen und entscheidet über die Förderung.
  4. Kreditvertrag abschließen und Liquidität erhalten
    Das Unternehmen schließt bei der Hausbank den Kreditvertrag ab, anschließend werden die Mittel bereitgestellt.


     

Wichtig !!!     Für Betriebe mit mehrerer Arbeitnehmern (und nicht nur für diese)     
Haben Sie eine Notfallplanung im Krankheitsfall? Auch für den Betriebsinhaber besteht die Infektionsgefahr. Wie läuft der Betrieb weiter, wenn der Chef ausfällt?   Arbeiten alle Mitarbeiter zusammen oder können diese in Gruppen eingeteilt werden, um bei Quarantänemaßnahmen noch teilweise weiterarbeiten zu können? 

 

Link zur Formular Anzeige von Kurzarbeit:          https://www.arbeitsagentur.de/datei/anzeige-kug101_ba013134.pdf                                                                         

                                                                                                                                                                                                                                                              Infomation der Finanzverwaltung:   Auf entsprechenden Antrag besteht die Möglichkeit der Stundung der Gewerbe/- Einkommen und Körperschaftssteuer sowie auch der Umsatzsteuer gestundet werden. Für Lohnsteuer ist dies nicht möglich,da es sich um einbehaltene Beträge handelt.

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weitere Maßnahmen bei wirtschaftlichen Ausfall aller Einnahmen kann die Beantragung der Grundsicherung / Wohngeld sein.
 

Freiwillig gesetzliche Krankenversicherung: prüfen Sie zusammen mit Ihrer Krankenkasse ob durch den Einkommensrückgang weiterhin der Krankenkassenbeitrag in der bisherigen Höhe gezahlt werden muss.

Sozialversicherungsbeiträge für Mitarbeiter: Wenn ein Unternehmen in Folge der Corona-Krise in Schwierigkeiten gerät, ist die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen eine Möglichkeit, dem Unternehmen finanziell wieder ein wenig Luft zu verschaffen. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen ersthafte Zahlungsschwierigkeiten hat oder im Falle der sofortigen Einziehung der Beiträge in solche Schwierigkeiten geraten würde. Die Entscheidung über eine Stundung fällt die zuständige Krankenkasse.

Bei Gewerbemietern: sprechen Sie mit dem Vermieter über eine Stundung oder Reduzierung der Miete.

Sie sind Vermieter:  kann der Mieter aufgrund Arbeitslosigkeit nicht bezahlen weisen Sie auf die Möglichkeit von Wohngeld und Grundsicherung für den Mieterhin



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